Klickkosten bei Google AdWords – Wie hat sich der CPC entwickelt?

Veröffentlicht: Januar 31, 2014 in Hintergrund, Infografiken, SEA, Studien, Daten, Zahlen, Fakten
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© Alexander Klaus / PIXELIO

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Bekannterweise sind die Werbeeinnahmen über das eigene Werbenetzwerk nach wie vor mit Abstand die Einnahme-Quelle Nummer eins von Google. Das wichtigste Produkt in diesem Bereich ist Google AdWords – Die bezahlten Anzeigen, die Google für Kunden innerhalb der eigenen Suchergebnisse schaltet. Doch wie hat sich eigentlich die Kostenstruktur in Google AdWords in den vergangenen Jahren entwickelt? Dazu hat statista.de die durchschnittlichen Klickkosten (CPC – Cost per Click) der vergangenen 3 Jahre miteinander verglichen.Gestern hat Google die Geschäftszahlen des Jahres 2013 veröffentlicht, dabei wurde deutlich das der Umsatz allein im letzten Quartal des vergangenen Jahres um 17% zum Vergleichsquartal in 2012 gewachsen ist und das besagte 4.Quartal mit einem Gewinn von 3,4 Milliarden Dollar abgeschlossen werden konnte.

Es sollte also auf der Hand liegen, dass diese gigantische Umsatzsteigerung nicht zuletzt auch etwas mit der Kostenstruktur des so wichtigen Produktes Google AdWords zu tun hat. Wenn man sich jedoch die Entwicklung der durchschnittlichen Kosten pro Klick (CPC) auf Google Anzeigen in den vergangenen drei Jahren näher anschaut zeigt sich ein anderes Bild:

Infografik: Google-Werbung wird immer billiger | Statista

Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Der durchschnittliche CPC ist nämlich seit mehr als zwei Jahren Rückläufig. Die letzte positive Erhöhung fand im dritten Quartal 2011 statt. Wie passt dieses Bild in die Gesamtentwicklung der stetig deutlich steigenden Umsätze. An welcher Schraube, wenn nicht direkt am Preis dreht Google dann bei seinen AdWords? Diese Frage ist relativ simpel zu beantworten: Google hat gezielt daran gearbeitet die Anzahl der generierten Werbeklicks immer mehr zu erhöhen. So haben laut Statista die Werbeklicks allein zwischen Oktober und Dezember 2013 um 31 Prozent zugelegt.

© Christine Lietz / PIXELIO

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Diese Steigerung lässt sich sicherlich auf die gezielte Bestrebung Seitens Google zurückführen, beispielsweise die Anzeigen immer präsenter innerhalb der SERPs zu platzieren und hier den Übergang von bezahlten zu den organischen Suchergebnissen immer fließender und für den Nutzer unkenntlicher zu gestalten. Darüber hinaus wurde mit der Einführung der erweiterten Kampagnen, die Möglichkeiten einer gezielten Kampagnensteuerung auch und vor allem im mobilen Bereich sicherlich die Anzahl der über Mobile-Endgeräte generierten Werbeklicks deutlich erhöht. Dies sind natürlich nur einige der Aspekte und Bestrebungen die Google unternommen hat und unternimmt, um die Anzahl der Werbeklicks immer weiter zu „optimieren“ :-).

Es ist interessant zu sehen, dass Google nicht einfach nur versucht an der eindimensionalen Preisschraube zu drehen, um Umsatzgewinne zu generieren, sondern an anderen Stellschrauben zu drehen, die eine nachhaltigere Umsatzsteigerung versprechen.

So viel erstmal für heute..

Gruß, binstins

Björn Instinsky

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